1. Klar & modern
Digitale Produkte, Studios und Beratung
Eine gute Farbpalette ist mehr als eine Reihe schöner Töne. Sie braucht klare Rollen, ausreichende Kontraste und genug Flexibilität für Website, Logo, Social Media und Print. Diese 15 Paletten liefern einen durchdachten Ausgangspunkt.

Wenn fünf Farben gleich wichtig aussehen, ist im späteren Design unklar, welche davon führen soll. Ein belastbares System weist deshalb jeder Farbe eine Aufgabe zu. So bleibt die Gestaltung über verschiedene Seiten, Formate und Personen hinweg konsistent.
Digitale Produkte, Studios und Beratung
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B2B, Technik und Software
Magazine, Fotografie und persönliche Marken
Services, Formulare und informationsreiche Seiten
Tech, Kultur und mutige Dienstleister
Fashion, Bildung und kreative Produkte
Beauty, Beratung und besondere Manufakturen
Die Beispiele sind Startpunkte, keine fertigen Corporate Designs. Wähle zuerst die Palette, deren Grundstimmung zu deiner Positionierung passt. Danach solltest du die Farben im echten Kontext testen: auf einer Startseite, in Buttons, in langen Texten, auf Fotos und in Schwarz-Weiß-Ausgaben.
Verändere zunächst Helligkeit und Sättigung, bevor du weitere Farben hinzufügst. Oft fehlt einer Palette nicht noch ein Farbton, sondern eine dunklere Textstufe oder eine ruhigere Hintergrundvariante. Wie Farben Wahrnehmung und Markenwirkung beeinflussen, erklärt der Beitrag zur Farbpsychologie.
Ein Farbton kann in einer großen Fläche wunderbar wirken und als Textfarbe trotzdem ungeeignet sein. Für normalen Text verlangt WCAG AA in der Regel mindestens 4,5:1 Kontrast, für großen Text 3:1. Bedienelemente und wichtige grafische Grenzen benötigen ebenfalls ausreichend Kontrast.
Prüfe deshalb immer konkrete Paare – etwa Text auf Hintergrund oder Buttontext auf Buttonfläche. Auf meiner Seite kannst du dafür den Farbkontrast-Checker verwenden. Weitere Beispiele stehen im Beitrag Farbkontraste im Webdesign.
Wichtig: Eine barrierefreie Palette gibt es nicht losgelöst vom Einsatz. Entscheidend sind Kombination, Schriftgröße und Funktion. Außerdem darf Farbe nie allein erklären, ob ein Feld fehlerhaft, ein Status erfolgreich oder ein Element anklickbar ist.
HEX und RGB beschreiben Lichtfarben auf Displays. CMYK beschreibt Druckfarben – das Ergebnis hängt aber zusätzlich von Papier, Druckverfahren und Farbprofil ab. Deshalb lässt sich ein HEX-Code nicht mit einem einzigen universellen CMYK-Wert übersetzen.
Für eine professionelle Markenpalette werden digitale und gedruckte Anwendungen getrennt geprüft. Besonders leuchtende Türkis-, Pink- oder Grüntöne verlieren im CMYK-Druck häufig an Intensität. Ein Andruck oder Proof zeigt zuverlässiger als eine Umrechnungstabelle, wie die Farbe tatsächlich erscheint. Mehr dazu findest du unter Druckdaten richtig anliefern.
Eine Kernpalette sollte nicht für jeden Kanal neu erfunden werden. Sie braucht stattdessen feste Regeln: Welche Farbe führt? Welche darf nur als Akzent erscheinen? Welche Kombination ist für Text erlaubt? Welche einfarbige Variante funktioniert auf Fotos oder im Stempel?
In einem vollständigen Corporate Design werden diese Entscheidungen dokumentiert. Zusammen mit passenden Schriftkombinationen entsteht daraus ein System, das sich wiederholen lässt, ohne eintönig zu werden.
Ich entwickle Farbwelten, die nicht nur auf einem Moodboard schön aussehen, sondern in Logo, Website und Print zuverlässig funktionieren. Dazu gehören HEX-, RGB- und CMYK-Werte, barrierefreie Kombinationen und klare Regeln für den täglichen Einsatz.
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Ja, als Ausgangspunkt für digitale Anwendungen. Prüfe trotzdem, ob Wirkung, Zielgruppe und Kontraste zu deinem Projekt passen. Für Druckprodukte müssen die Farben zusätzlich mit dem vorgesehenen Papier, Druckverfahren und CMYK-Profil abgestimmt werden.
Entscheidend ist immer die konkrete Kombination aus Vorder- und Hintergrundfarbe. Für normalen Text verlangt WCAG AA in der Regel ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1, für großen Text 3:1. Farbe darf außerdem nie das einzige Signal sein.
Die Markenfarben sollten zusammengehören, aber nicht jede Logo-Farbe eignet sich für Text, Buttons oder große Flächen. Ein gutes Farbsystem ergänzt die Kernfarben deshalb um funktionale Abstufungen und barrierefreie Kombinationen.
HEX und RGB beschreiben Farben für Bildschirme. CMYK wird für viele Druckverfahren verwendet. Eine automatische Umrechnung liefert nur einen Näherungswert, weil Papier, Druckmaschine und Farbprofil das Ergebnis beeinflussen.