Gute Websites entstehen nicht durch Zufall – und schlechte auch nicht
Die meisten Webdesign-Fehler entstehen nicht aus Unwissenheit, sondern aus Zeitdruck, fehlenden Entscheidungen oder dem Missverständnis, dass Design vor allem Geschmackssache ist. Ist es nicht. Design löst Probleme. Und wenn es das nicht tut, entstehen neue.
Die Fehler lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: gestalterische Fehler, die sofort wirken – und technische Fehler, die langsam und still Besucher, Rankings und Vertrauen kosten. Beide sind vermeidbar.
Fehler im Design: Was Besucher sofort merken
Fehler, die im Hintergrund wirken
Technische Fehler fallen selten beim ersten Besuch auf. Sie zeigen sich in der Statistik: sinkende Verweildauer, steigende Absprungrate, ausbleibende Google-Sichtbarkeit. Weil sie unsichtbar sind, werden sie oft zuletzt behoben – dabei sind sie häufig die Ursache für alles andere.
Fehler in der Technik: Was still Geld kostet
Was eine gute Website stattdessen macht
Es geht nicht darum, perfekt zu sein – sondern darum, die wichtigsten Grundlagen zu treffen. Eine Website, die diese sechs Dinge richtig macht, liegt bereits deutlich über dem Durchschnitt:
- Klare visuelle Hierarchie
Der Blick des Besuchers wird geführt – von der Headline zum Nutzenversprechen zum CTA. Nicht alles ist gleich wichtig, und das sieht man.
- Lesbare Typografie
Mindestens 16px, ausreichend Zeilenabstand, maximal zwei Schriften, starker Kontrast auf allen Hintergründen. Texte sind zum Lesen da.
- Mobile zuerst gedacht
Das Layout funktioniert auf dem Smartphone genauso gut wie auf dem Desktop – nicht als nachträgliche Anpassung, sondern als Ausgangspunkt.
- Schnell und technisch sauber
Unter 3 Sekunden Ladezeit, HTTPS, aktuelle Software, saubere Seitenstruktur für Google. Keine sichtbaren Fehler, keine kaputten Links.
- Ein klares Ziel pro Seite
Was soll der Besucher nach dem Besuch dieser Seite tun? Anfragen, kaufen, anrufen, lesen? Ein Ziel, ein CTA – nicht fünf auf einmal.
- Authentische Bildsprache
Echte Fotos oder konsequent gestaltete Grafiken statt generischer Stockbilder. Authentizität schafft Vertrauen, bevor ein einziges Wort gelesen wird.
Fehler zu kennen ist der erste Schritt – sie zu beheben der zweite
Die gute Nachricht: die meisten dieser Fehler lassen sich beheben, ohne alles neu zu bauen. Ein Audit zeigt, wo die größten Hebel liegen. Manchmal ist es die Ladezeit, manchmal der fehlende Mobile-Fokus, manchmal einfach ein CTA, der bisher fehlt.
Wenn du wissen willst, wo deine Website steht – oder wenn du von Anfang an auf der sicheren Seite sein willst – meld dich. Ich schau mir das gerne an.



























