Domain: die Adresse deiner Website
Die Domain ist der Name, unter dem deine Website erreichbar ist – zum Beispiel deinname.de. Sie wird bei einem Domain-Registrar gebucht und kostet in der Regel 5–20 € pro Jahr. Wichtig: Du kaufst die Domain nicht, du mietest sie. Verlängerst du nicht, kann die Adresse an jemand anderen gehen.
Bei der Wahl der Domain gilt: kurz, merkbar, zur Marke passend. Bindestriche sind okay, aber nicht mehr als einen. Umlaute (ä, ö, ü) in Domains solltest du vermeiden – sie werden technisch in unleserliche Zeichenkombinationen umgewandelt.
Für Selbstständige und Unternehmen in Dresden oder Deutschland gilt: .de ist die erste Wahl. Sie signalisiert lokale Relevanz, wird von deutschen Nutzern bevorzugt geklickt und trägt zu deiner Sichtbarkeit in lokalen Suchergebnissen bei.
Hosting: der Speicherplatz für deine Website
Das Hosting ist der Server, auf dem alle Dateien deiner Website gespeichert sind. Ohne Hosting ist eine Domain nur ein Name – keine echte Seite dahinter. Hoster vermieten Speicherplatz auf ihren Servern und sorgen dafür, dass deine Seite rund um die Uhr erreichbar ist.
Für die meisten kleinen und mittleren Websites in Deutschland ist ein Hoster mit deutschem Rechenzentrum sinnvoll – aus DSGVO-Gründen und für bessere Ladezeiten bei deutschen Nutzern. Empfehlenswerte Anbieter mit deutschen Servern: All-Inkl, Hetzner, IONOS. Für Next.js oder statische Websites ist Vercel eine hervorragende Option.
Hosting-Typen im Überblick
SSL-Zertifikat: Pflicht, kein Bonus
Das SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass deine Website über https:// erreichbar ist – erkennbar am Schloss-Symbol im Browser. Ohne SSL werden Daten zwischen Browser und Server unverschlüsselt übertragen. Das ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern wird von Google im Ranking abgestraft. Alle seriösen Hoster bieten Let's Encrypt kostenlos an – das Zertifikat wird automatisch ausgestellt und verlängert.
Was kostet das alles im Jahr?
Hier eine realistische Übersicht für eine einfache Website in Deutschland:
- Domain (.de): ca. 5–15 € / Jahr
- Shared Hosting (Einsteiger): ca. 36–120 € / Jahr (3–10 € / Monat)
- Managed WordPress Hosting: ca. 120–360 € / Jahr
- Next.js auf Vercel: kostenlos bis zur Hobby-Tier, für kleine Websites meist ausreichend
- SSL-Zertifikat: meist kostenlos über Let's Encrypt inklusive im Hosting
Diese laufenden Kosten sollten bei der Gesamtkalkulation einer Website immer einbeplant werden. Mehr dazu liest du im Beitrag Was kostet eine Website wirklich?
Wo solltest du nicht sparen?
Beim Hosting ist die billigste Option selten die beste. Sehr günstiges Shared Hosting bedeutet oft: überfüllte Server, langsame Ladezeiten, schlechter Support und fragliche Sicherheitspraktiken. Ladezeit ist ein direkter Google-Rankingfaktor – eine um eine Sekunde langsamere Seite kann die Absprungrate messbar erhöhen.
Mein Rat: Investiere lieber 5–10 € mehr pro Monat in einen zuverlässigen Hoster mit deutschem Rechenzentrum, als an der falschen Stelle zu sparen. Wenn du ein CMS wie WordPress oder Kirby nutzt, spielt die Hosting-Qualität eine besonders wichtige Rolle – Performance, Sicherheit und automatische Backups sind hier keine Optionen, sondern Grundlage.
IONOS: Mein empfohlener Hosting-Partner
Für meine Kundenprojekte arbeite ich als zertifizierter IONOS Partner. IONOS betreibt seine Rechenzentren in Deutschland und setzt auf klimaneutrales Hosting – der Strom stammt zu 100 % aus erneuerbaren Energien, die CO₂-Emissionen werden kompensiert.
Ein praktischer Vorteil: Du kannst mich direkt als Partner in deine IONOS-Verwaltung einladen. Das bedeutet, ich kann Einstellungen, DNS-Einträge und technische Konfigurationen ohne Passwort-Weitergabe vornehmen – du behältst jederzeit die volle Kontrolle über deinen Account. Gerade bei Launch, Domain-Umzug oder Hosting-Wechsel spart das erheblich Zeit und Rückfragen.
Wenn du bereits Kunde bei IONOS bist oder planst, dort zu hosten, sprich mich einfach an – ich richte das unkompliziert ein.
